Ich glaube an Gott, den Heiligen Geist, auch Chi oder Prana oder göttliche Energie genannt.
Sie durchfließt alles, steckt in allem, alles ist Geist, manches ist auch Materie.
Ich glaube an den Vater Himmel und die Mutter Erde, die Seelen der Eltern dieser Welt.
Ich glaube an Jesus Christus, einen Menschen mit unglaublich viel Chi
und einer Seele aus Vater Himmel und Mutter Erde, der materiegewordene, menschgewordene Gott.
Ich glaube an die Existenz unzähliger Geistwesen, sie sind Geist und Seele ohne Materie.
Manche davon sind wohlwollend, manche sind schädlich auf die eine oder andere Weise.
Jedes davon hat seine Gründe, seine Aufgabe, ob selbstauferlegt oder nicht.
Manche Geistwesen haben starkes Chi, manche nicht.
Viele davon haben Namen erhalten, viele sind namenlos.
Dies sind die Engel und Dämonen, große und kleine Gottheiten, Feen und Elfen,
Drachen, Gnome, Wichte, Nixen, Zwerge, Geister oder Gespenster.
Sie entstehen aus Menschen, aus Tieren, Pflanzen und Orten - oder waren schon immer da.
Ich glaube an die Wiedergeburt der Seele in einen Körper;
ich glaube an den Übergang der Seele in die "Welt", zugleich Himmel und Erde, Paradies und zugleich Hölle,
Annwn, Nirwana, ewige Jagdgründe; dies zur rechten Zeit.
Ich glaube an das Recht, seine Meinung zu ändern.
Es gibt kein Dogma, nur Gefühltes und Erlebtes und den eigenen Willen.
Der Wille führt das Chi.
Ich bin ein Druide. Denn ich fühle mich als Druide. Ich bin ein ganz normaler Mensch mit Macken, Problemen und Fehlern.
Und weil ich ein Druide bin fühle ich mich besonders dazu berufen, vor allen Dingen ein Mensch zu sein.
Ein Mensch der erfahren, erfühlt und erlebt hat, was im Leben geschieht. Mit allen Ängsten, mit Trauer und Wut, mit Neid,
Mißgunst und Haß. Mit Müdigkeit und Mürrischkeit. Mit Klarheit, Freude und Lachen, mit Toleranz und mit viel Liebe.
Sich beobachtend, anderen und sich verzeihend. Andere ausschließend, andere einschließend. Harmonie suchend.
Kämpfend und tanzend. Verzweifelnd und Hoffend im Fluß des Lebens mit wachen und mal müden Augen durch die Welt gehend.
In allen Welten daheim, sich nicht auf eine Welt beschränkend.
Voll im Leben stehend und tagträumend, das Kind in sich bewahrend und die Phantasie und die Leichtigkeit, wann immer möglich.
|