 |
Zunächst einmal: Magie funktioniert. Sie zu verwenden zeigt eine spürbare Wirkung. Aber Magie ist NICHT das große, funkensprühende Brimborium, das mit einem Knall Berge versetzt. Sondern sie funktioniert anders und viiiiel einfacher als man glaubt. Für viele Menschen scheinbar nur im Verborgenen...
Eine rationale Aussage über Magie für den Kopf, nicht für den Bauch, aus dem Duden:
"Magie ist eine Geheimkunst, die sich übersinnliche Kräfte dienstbar zu machen versucht".
Wow. Der Schreiber macht sich ja richtig lustig über die kläglichen Versuche, sich auf geheime Weise übersinnliche Kräfte nutzbar zu machen :-)
Das klingt nicht besonders objektiv - darf so etwas im Duden stehen? Ihr könnt gerne mal dort nachlesen!
Nun, geheim ist Magie eigentlich nicht, es sei denn, man wird wegen seiner magischen Handlungen schräg angekuckt und versteckt sich lieber oder man hat lieber seine Ruhe dabei.
Und übersinnliche Kräfte im Sinne von Geistwesen und Helfern benötigt man nicht immer, es geht auch ohne.
Was oft ausreicht, ist der Wille und die Phantasie oder auch Vorstellungskraft genannt.
Der Brockhaus sagt dazu dann doch sehr neutral:
"(Magie ist)...der Inbegriff menschlicher Handlungen, die auf gleichnishafte Weise ein Ziel zu erreichen suchen".
Möööp. Falsch. Das sind magische Rituale - also das Gleichnishafte und die Handlungen.
Sollte es so schwer sein, Magie zu beschreiben? Wahrscheinlich schon. Magie kann man ja nicht sehen oder greifen, es ist kein "Wabbelding" und auch nichts Hartes. Man kann nur behaupten, daß ein bestimmtes Ziel auf magische Weise erreicht wurde. Und das läßt sich schon gar nicht beweisen.
Magie kann man also rational gar nicht erklären oder definieren. Hurra, wie gut! Denn dann bleibt nur noch das Bauchgefühl übrig! Und das ist genau das, was wir für Magie benötigen. Den Bauch, das Gefühl, die Phantasie. Das ist alles!
Magie im "wahren Leben" ist eigentlich ganz einfach zu praktizieren. Und Beispiele für Magie und magische Handlungen gibt es jede Menge:
Wird Kindern nicht immer wieder gesagt, daß Wünsche in Erfüllung gehen, wenn sie nur stark genug sind?
Wird erwachsenen Christen nicht gesagt, daß Gebete erhört und wahr werden können ?
Was sind Wünsche und Gebete, wenn nicht magische Handlungen ?
Sind Gottesdienste demnach nichts anderes als magische Rituale, in denen z.B. um Frieden und Kraft zum Durchhalten gebeten wird ?
Oder ganz abstrakt, wenn sich jemand ein Ziel setzt, alles daran setzt es zu erreichen, immer wieder an sein Ziel denkt, dann ist das bereits Magie?
Jeder Mensch gestaltet mit seiner Einstellung, seinen Entscheidungen und Gefühlen sich selbst - sowohl optisch als auch charakterlich - und sein Umfeld. Egal ob Arbeitskollegen, die Wohnung, Garten, Familie, alle sind innerlich und äußerlich davon betroffen und beeinflußt !
Mit einer negativen Grundhaltung erhöht sich die Chance, daß man auf andere unsympathisch wirkt oder gar düster. Auch wenn man oberflächlich lächelt.
Ein Sportler, der an einem Wettbewerb teilnimmt, hat höhere Gewinnchancen wenn er an sich und seinen Sieg glaubt.
So einfach ist Magie!
Ich definiere Magie mal so:
Magie ist, etwas erreichen zu wollen und dafür Gefühle und Zeit zu investieren.
Wenn man sich gedanklich und auch körperlich auf einen zu erreichenden Zustand konzentriert, sich darauf "ausrichtet".
Damit verändert man automatisch und für alle anderen unbewußt sein Umfeld. Wenn man gut darin ist oder stark ändert man auch das Umfeld anderer Personen mit.
Je stärker und aufwändiger die magische Handlung, desto wahrscheinlicher wird es, daß der gewünschte Zustand auch eintritt.
Magie ist also, was zwischen "Ursache" und "Wirkung" steht. Oder noch schlimmer: was eine nicht meßbare Wirkung hat (auf Welcher Skala steht "Ziel erreicht"?) ohne eine meßbare Ursache! Und der rational denkende Mensch sieht dort einfach nichts, es gibt dort nichts mehr...
Nochmals an den Anfang angeknüpft: Magie versetzt keine Berge. Magie kann einen Umstand erzeugen, der den Berg versetzt!
Einige magische Handlungen, von geringem bis hohem Aufwand steigernd:
- ...etwas Einfaches wie ein inniger Wunsch (Visualisierung, Vorstellung)
- ...ein Gebet (Visualisierung, Handlung durch Gestik und Sprache)
- ..."alle Hebel in Bewegung zu setzen", um z.B. an einen Job zu kommen oder eine Position einzunehmen. (Visualisierung, ständig wiederholende Handlung, sich dauernd befassen)
- ...ein magisches Ritual (Weitere Verstärkung durch Bewußtseinsveränderung/Meditation, Farben und Düfte mit zielgerichteter Wirkung, Herbeirufung) - man könnte das auch "Gottesdienst" nennen...
Andererseits ist Magie doch nicht gaaaaanz so
einfach, denn oft stellen wir uns selbst ein
Bein wenn wir zweifeln oder gegen unsere Überzeugung handeln (dann gibts eine "Rückkopplung"... denn alles kommt auf einen zurück!), oder andere Personen sind mit unserer Zielsetzung so gar nicht einverstanden. Dann
treten wir in Wettstreit, dann kommen Gegenzauber oder Gegenrichtungen auf, dann wird alles erst richtig spannend :-)
Wie
läuft
das denn
meist im
Berufsleben
ab? Ein
wahres
magisches
"Schlachtfeld"
! Ziele ohne
Ende, aber
auch die
Konkurrenz
ist nicht zu
verachten.
Da wird mit
Manager-Meditation
und Feng
Shui
gekämpft
daß
die Fetzen
fliegen!
Also: Magie
fängt
bereits
"im
Kleinen"
an,
das
soll
meine
Kernaussage
sein. Aber
auch
die
ach
so
üblen
"okkulten
Handlungen"
die
mir
einmal
jemand
vorgeworfen
hat,
gehören
dazu.
(Ja,
ich
gehe
ab
und
zu
in
die
Kirche,
wie
okkult...
:-) ) Jeder
hat
schon
einmal
Magische
Handlungen
betrieben.
Jeder
ist
ein
Magier.
Die
Starken
Magier
haben
einige
ihrer
persönlichen
Eigenschaften
einfach
besonders
stark
trainiert.
Oder
haben
ein
Talent,
das
bedeutet,
das
Training
fällt
ihnen
leichter...
aber
das
ist
in
allen
Lebensbereichen
so. Ganz
einfach!
Was
sind
magische
Rituale,
fangen
die
bereits
auch
im
Kleinen
an
wie
die
Magie ? Ja
natürlich!
Auch
hier
starten
wir
ganz
klein
und
steigern
uns
so
langsam. Ein
vielleicht
dumm
klingendes
Beispiel
für
ein
Ritual,
aber
dennoch
ein
Ritual: Ich
entscheide
mich
eines
Samstag
morgens,
ganz
spontan
zum
Frühstück
auswärts
in
einem
schönen
Bistro
zu
essen.
Das
Ziel
soll
sein,
mir
insgesamt
einen
schönen
Tag
zu
machen
und
diesen
bereits
gut
zu
beginnen.
Es
funktioniert,
alles
ist
in
Ordnung.
Was
aber,
wenn
ich
das
"Frühstücks-Ritual"
regelmäßig
mache
?
Ich
kann
mich
doch
schon
im
Vorfeld
auf
dieses
Frühstück
freuen,
wenn
nicht
schon
einen
ganzen
Tag
vorher!
Alles
fällt
leichter,
ist
ein
bischen
schöner
-
es
muß
ja
nicht
viel
sein. Ich
glaube
ja
selbst
auch
nicht,
daß
ein
einziges
Frühstück
das
ganze
Leben
drastisch
verbessert,
aber
es
trägt
doch
ganz
sicher
dazu
bei ! Es
ist
also
nicht
unbedingt
gut
oder
schlecht,
ein
authentisches,
überliefertes
Ritual
ganz
getreu
den
Vorgaben
durchzuführen.
Wichtig
ist
allein
dessen
Inhalt
-
seine
Zielsetzung
und
die
Durchführung.
Wenn
die
Durchführungsweise
nicht
zum
eigenen
Wesen
paßt
-
das
gilt
vor
allem
für
schwarzmagische,
Schaden
anrichtende
Rituale
-
sollte
man
dringend
Abstand
davon
nehmen.
Rituale
sind
also
immer
wiederkehrende,
regelmäßige
Handlungen.
Diese
geben
einem
im
Leben
Sicherheit,
einen
Rahmen.
Magische
Rituale
verhalten
sich
da
ganz
ähnlich.
Je
häufiger
und
sicherer
sie
durchgeführt
werden,
desto
stärker
wirken
sie!
Große
Magische
Rituale
sind
zum
Beispiel
christliche
Gottesdienste,
oder
Rituale
die
man
zu
verschiedenen
Feiertagen
durchführt.
Am
schönsten
finde
ich
dabei
die
besonderen
Tage
im
Jahr,
die
zu
dem
Jahreszyklus
passen
wie
Ostern,
Weihnachten,
Lichtmeß
oder
ihre
heidnischen
Pendants
Walpurgis,
Beltane,
Lammas,
Lughnasad,
Halloween,
Samhain
und
wie
sie
alle
heißen
mögen...
einen
Grund
zum
Feiern
und
Meditieren
gibt
es
immer!
:-)
Zurück
|
 |